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LOUIS Glossar: Digi­tale Fach­be­griffe verständ­lich erklärt

Digitale Fachbegriffe kurz erklärt: Unser Glossar liefert Euch verständliche Definitionen zu KI, GEO, SEO, TYPO3, Hosting und E-Commerce. Alphabetisch sortiert, auf den Punkt gebracht.

Wissen Glossar

Was findet Ihr in unserem Glossar?

Kurzum: Antworten! Von A wie AI-Assistent bis Z wie Zero-Click-Suche: digitales Fachwissen in kurzen, verständlichen Definitionen.

Was ist GEO? Wofür steht LLM? Und was unterscheidet einen AI-Assistenten von einem Chatbot? In diesem Glossar erklären wir Euch die wichtigsten Begriffe aus der digitalen Welt: von Künstlicher Intelligenz über Suchmaschinenoptimierung bis zu TYPO3 und E-Commerce. Jede Definition ist kurz, verständlich und ohne Vorwissen lesbar. Das Glossar wächst kontinuierlich mit, sobald neue Begriffe unseren Projektalltag prägen.

A

Von Agentic AI bis AWS: Diese Begriffe mit A erklären wir Euch in diesem Abschnitt.

A/B-Test

Ein A/B-Test vergleicht zwei Varianten eines Elements, indem der Traffic aufgeteilt und gemessen wird, welche Variante besser abschneidet. Getestet werden zum Beispiel Überschriften, Formulare, Bilder oder Handlungsaufforderungen. Entscheidend sind ausreichend Daten und nur eine Änderung pro Test, sonst lässt sich das Ergebnis nicht zuordnen. Wir nutzen A/B-Tests in der kontinuierlichen Optimierung, um Hypothesen zu validieren. Ergänzt werden sie durch Heatmaps, die zeigen, wie Nutzer:innen tatsächlich interagieren.

Agentic AI

Agentic AI bezeichnet KI-Systeme, die Aufgaben nicht nur beantworten, sondern eigenständig ausführen. Anders als ein Chatbot plant ein solches System mehrstufige Arbeitsschritte, trifft Entscheidungen innerhalb definierter Grenzen und arbeitet mit anderen Systemen zusammen. Typische Einsatzfelder sind Content-Pipelines, Lead-Nurturing, automatisiertes Reporting und SEO-Monitoring. Kontrollmechanismen und klare Regeln stellen sicher, dass die Systeme nachvollziehbar und steuerbar bleiben.

AI-Assistent

Ein AI-Assistent ist eine Software, die auf Basis künstlicher Intelligenz Fragen in natürlicher Sprache versteht und beantwortet. Auf Websites hilft ein AI-Assistent Besuchern, Informationen zu Produkten, Leistungen oder häufigen Fragen dialogbasiert zu finden. Moderne AI-Assistenten wie der LOUIS Concierge greifen auf eine geprüfte Wissensbasis zurück und antworten nur auf Grundlage freigegebener Unternehmensinhalte.

AI Overviews

AI Overviews (oder kurz AIO) sind KI-generierte Antwortzusammenfassungen, die Google oberhalb der klassischen Suchergebnisse anzeigt. Sie fassen Inhalte mehrerer Quellen zusammen und beantworten die Suchanfrage direkt auf der Ergebnisseite. Für Unternehmen bedeutet das: Wer in AI Overviews zitiert wird, gewinnt Sichtbarkeit, auch wenn weniger Klicks auf die eigene Website entfallen. Generative Engine Optimization (GEO) erhöht die Chance auf solche Zitate.

Alt-Text

Ein Alt-Text (auch Alt-Tag) ist eine textliche Beschreibung eines Bildes im HTML-Code einer Website. Screenreader lesen Alt-Texte vor und machen Bildinhalte so für Menschen mit Sehbeeinträchtigung zugänglich. Zusätzlich helfen Alt-Texte Suchmaschinen und KI-Systemen, Bildinhalte zu verstehen. In TYPO3 lassen sich Alt-Texte auch KI-gestützt automatisch erzeugen und redaktionell prüfen.

Atomic Content

Atomic Content bezeichnet Inhalte, die in kleine, in sich abgeschlossene Einheiten zerlegt sind. Jede Einheit beantwortet genau eine Frage und funktioniert ohne den umgebenden Kontext. Dieses Prinzip stammt aus der Content-Strategie und gewinnt durch KI-Suchsysteme an Bedeutung: Large Language Models (LLMs) zitieren bevorzugt kompakte, eigenständige Textblöcke. Atomic Content ist damit eine Grundlage erfolgreicher GEO-Strategien.

AWS

AWS steht für Amazon Web Services und ist der weltweit führende Cloud-Hosting-Anbieter. Unternehmen betreiben auf AWS Websites, Anwendungen und Datenbanken, ohne eigene Serverinfrastruktur vorhalten zu müssen. Rechenzentren in Deutschland ermöglichen dabei einen DSGVO-konformen Betrieb. Vorteile sind hohe Ausfallsicherheit, flexible Skalierung bei Lastspitzen und ein umfangreiches Sicherheitsniveau, das einzelne Rechenzentren kaum erreichen.

B

Von Backend bis Barrierefreiheit: Hier findet Ihr die Begriffe zum Buchstaben B.

Backend

Das Backend ist der administrative Bereich einer Website oder Anwendung, den Besucher:innen nicht sehen. Bei uns sprechen wir meistens von TYPO3-Backend. Redakteur:innen pflegen dort Inhalte, Administrator:innen verwalten Benutzer, Einstellungen und Funktionen. In TYPO3 arbeiten Redaktionsteams im Backend mit Seitenbaum, Inhaltselementen und Modulen. Das Gegenstück ist das Frontend, also die sichtbare Website, die aus den Backend-Inhalten erzeugt wird.

Backup

Ein Backup ist eine Sicherungskopie von Daten, die bei Verlust, Fehlern oder Angriffen die Wiederherstellung ermöglicht. Für Websites umfasst ein Backup sowohl Dateien als auch Datenbanken. Professionelles Hosting erstellt Backups automatisiert und in regelmäßigen Abständen, sodass sich eine Website im Ernstfall schnell auf einen funktionierenden Stand zurücksetzen lässt.

Barrierefreiheit

Barrierefreiheit bedeutet, dass digitale Angebote für alle Menschen nutzbar sind, unabhängig von körperlichen oder kognitiven Einschränkungen. Dazu gehören unter anderem Alt-Texte, ausreichende Kontraste, Tastaturbedienbarkeit und verständliche Sprache. Seit Juni 2025 verpflichtet das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) viele Unternehmen in Deutschland zu barrierefreien Websites und Online-Shops. Barrierefreiheit verbessert zugleich Usability und Suchmaschinen-Sichtbarkeit.

BFSG

BFSG steht für Barrierefreiheitsstärkungsgesetz und setzt den European Accessibility Act in deutsches Recht um. Seit dem 28. Juni 2025 müssen viele Unternehmen ihre Websites, Online-Shops und digitalen Dienstleistungen barrierefrei anbieten. Betroffen sind vor allem Angebote im Endkundengeschäft, Kleinstunternehmen sind unter bestimmten Bedingungen ausgenommen. Maßstab für die Umsetzung sind die WCAG (Web Content Accessibility Guidelines) auf Stufe AA. Barrierefreiheit ist damit keine Frage der Haltung mehr, sondern eine rechtliche Anforderung, mit positivem Nebeneffekt für Usability und Sichtbarkeit.

Bildrechte & Lizenzen

Bildrechte regeln, wer ein Bild wofür verwenden darf. Entscheidend ist nicht der Besitz der Datei, sondern die eingeräumte Nutzungslizenz: Sie legt Medium, Dauer, Region und erlaubte Bearbeitung fest. Stock-Lizenzen decken längst nicht alles ab, etwa Werbung, Logonutzung oder starke Bearbeitung. Bei abgebildeten Personen kommt das Recht am eigenen Bild hinzu, bei KI-generierten Bildern zusätzlich die Frage nach Kennzeichnung und Nutzungsrechten. Fehlende Rechte sind einer der häufigsten vermeidbaren Rechtsstreits im Marketing.

Bildsprache 

Bildsprache bezeichnet die Gesamtheit der Regeln, nach denen eine Marke Bilder auswählt und gestaltet: Motive, Perspektiven, Farbstimmung, Bildausschnitt und den Umgang mit Menschen und Produkten. Sie entscheidet mit darüber, ob eine Marke nahbar, technisch, hochwertig oder verspielt wirkt, oft stärker als das Logo. Eine definierte Bildsprache spart im Alltag Zeit, weil klar ist, welches Bild passt und welches nicht. Heute gehört dazu auch der Umgang mit KI-generierten Bildern.

Brand Mention

Eine Brand Mention ist die Nennung einer Marke in der Antwort eines KI-Systems, unabhängig davon, ob die Website verlinkt wird. Empfiehlt ChatGPT etwa ein Unternehmen namentlich, zählt das als Brand Mention. Im GEO-Monitoring ist die Kennzahl zentral: Sie zeigt, ob KI-Systeme eine Marke kennen und in relevanten Kontexten empfehlen. Die verlinkte Quellenangabe heißt dagegen Domain Citation.

Briefing

Ein Briefing ist die strukturierte Beschreibung einer Aufgabe: Ziel, Zielgruppe, Rahmenbedingungen, Budget und Termin. Es ist der Startpunkt jedes Projekts und die Grundlage für Aufwandsschätzung, Konzept und Angebot. Bei LOUIS INTERNET steht am Projektanfang die Phase Briefing, Analyse und Bestandsaufnahme: In Workshops und Interviews mit allen Entscheider:innen identifizieren wir Painpoints und klären, was unbedingt erhalten bleiben soll. Ein gutes Briefing beschreibt das Problem, nicht die Lösung. Die Lösung entwickeln wir gemeinsam.

C

Dieser Abschnitt zeigt die Einträge für den Buchstaben C

Call-to-Action

Ein Call-to-Action (CTA) ist die gezielte Handlungsaufforderung auf einer Seite: "Termin vereinbaren", "Angebot anfordern", "Newsletter abonnieren". Er sagt Nutzer:innen, was der nächste Schritt ist, und ist damit ein direkter Hebel für die Conversion Rate. Gute CTAs sind sichtbar platziert, benennen den Nutzen statt der Mechanik und treten pro Seite nicht in beliebiger Zahl auf. Zu viele gleichwertige CTAs führen zuverlässig dazu, dass keiner davon geklickt wird.

CDN

CDN steht für Content Delivery Network und bezeichnet ein Netzwerk verteilter Server, das Website-Inhalte vom jeweils nächstgelegenen Standort ausliefert. Bilder, Skripte und Stylesheets erreichen Besucher dadurch schneller, unabhängig von deren geografischem Standort. Ein CDN verbessert Ladezeiten, entlastet den eigentlichen Webserver und erhöht die Ausfallsicherheit bei hohem Traffic.

Change Request 

Ein Change Request ist ein Änderungswunsch, der nach der ursprünglichen Vereinbarung entsteht, etwa ein zusätzliches Feature oder eine geänderte Anforderung. In klassischen Wasserfallprojekten löst er ein formales Nachtragsverfahren aus, das Zeit kostet. In unserer agilen Arbeitsweise laufen Änderungen stattdessen über die Sprint-Priorisierung: Alle zwei Wochen wird gemeinsam entschieden, was als Nächstes umgesetzt wird. 

Chatbot

Ein Chatbot ist ein Dialogsystem, das Nutzeranfragen automatisiert beantwortet. Klassische Chatbots arbeiten mit vordefinierten Regeln und Antwortbäumen und stoßen bei frei formulierten Fragen schnell an Grenzen. Moderne AI-Assistenten gehen darüber hinaus: Sie verstehen natürliche Sprache, greifen auf eine Wissensbasis zurück und formulieren Antworten kontextbezogen, statt starren Skripten zu folgen.

Claim

Ein Claim ist der kurze, prägnante Satz, der eine Marke oder Kampagne auf den Punkt bringt. Ein Marken-Claim begleitet ein Unternehmen langfristig und steht meist direkt am Logo, ein Kampagnen-Claim gilt nur für einen bestimmten Zeitraum. Gute Claims sind kurz, merkfähig und sagen etwas, das nur diese eine Marke sagen könnte. 

Cloud Hosting

Cloud Hosting bezeichnet den Betrieb von Websites und Anwendungen auf virtualisierter, flexibel skalierbarer Infrastruktur statt auf einem einzelnen physischen Server. Ressourcen wie Rechenleistung und Speicher passen sich dem tatsächlichen Bedarf an, etwa bei Lastspitzen durch Kampagnen. Cloud Hosting bietet dadurch höhere Ausfallsicherheit und Performance als klassisches Hosting auf fester Hardware. Wir arbeiten mit dem Cloud-Hosting-Anbieter AWS.

CMS

CMS steht für Content-Management-System und bezeichnet eine Software zur Erstellung und Pflege von Website-Inhalten ohne Programmierkenntnisse. Redakteure bearbeiten Texte, Bilder und Seitenstrukturen über eine grafische Oberfläche. Bekannte Systeme sind TYPO3 und WordPress. Für Unternehmen mit komplexen Anforderungen, Mehrsprachigkeit und vielen Redakteur:innen hat sich TYPO3 als Enterprise-CMS etabliert.

Consent Management

Consent Management bezeichnet die rechtskonforme Einholung und Verwaltung von Einwilligungen der Website-Besucher, etwa für Cookies und Tracking. Ein Consent-Management-Tool blendet den Einwilligungsdialog ein, dokumentiert die Entscheidungen und stellt sicher, dass Dienste erst nach Zustimmung laden. Für Websites in der EU ist Consent Management eine zentrale Anforderung aus DSGVO und TDDDG.

Conversion

Eine Conversion ist die Umwandlung eines Website-Besuchers in eine gewünschte Handlung, etwa einen Kauf, eine Anfrage oder eine Newsletter-Anmeldung. Die Conversion-Rate misst den Anteil der Besuchenden, die diese Handlung ausführen. Conversion-Optimierung verbessert gezielt Elemente wie Seitenaufbau, Ladezeit, Formulare und Handlungsaufforderungen, um aus Traffic messbaren Geschäftserfolg zu machen.

Content-Chunk

Ein Content-Chunk, oder kurz Chunk, ist ein kompakter, in sich geschlossener Inhaltsblock, der eine Frage vollständig beantwortet, ohne auf den umgebenden Text angewiesen zu sein. KI-Systeme zerlegen Webseiten in solche Chunks und zitieren bevorzugt Blöcke, die eigenständig verständlich sind. Zitierfähige Content-Chunks mit klarer Überschrift und präziser Kernaussage sind deshalb ein zentrales Handwerkszeug der Generative Engine Optimization (GEO).

Content-Strategie

Eine Content-Strategie legt fest, welche Inhalte ein Unternehmen für welche Zielgruppe mit welchem Ziel produziert und welche bewusst nicht. Sie umfasst Themenfelder, Formate, Tonalität, Kanäle, Zuständigkeiten und Messgrößen. Ohne Strategie entsteht Content nach Zuruf: viel Aufwand, wenig Wirkung. Bei LOUIS INTERNET fließen SEO, GEO, Markenbotschaft und Kanalstrategie direkt in die Planung ein. Das Ergebnis ist ein Redaktionsplan, der die Content-Produktion über Monate trägt.

Core Web Vitals

Core Web Vitals sind drei Kennzahlen, mit denen Google die Nutzererfahrung einer Website misst: Ladegeschwindigkeit, Reaktionszeit bei Interaktionen und visuelle Stabilität beim Seitenaufbau. Gute Werte verbessern das Ranking und senken Absprungraten. Die Kennzahlen lassen sich in der Google Search Console einsehen und durch Maßnahmen wie Caching, optimierte Bilder und schlanken Code gezielt verbessern.

Corporate Design

Corporate Design (CD) ist das visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens: Logo, Farben, Typografie, Bildsprache, Icons und Gestaltungsraster. Es macht eine Marke über alle Kontaktpunkte hinweg wiedererkennbar, von der Website über Social Media bis zu Printmedien. Das Corporate Design ist dabei der sichtbare Teil der übergeordneten Corporate Identity. Wir entwickeln Corporate Designs neu, begleiten Rebrandings und adaptieren bestehende Brand Guidelines so, dass sie auch digital funktionieren.

Corporate Identity

Corporate Identity (CI) bezeichnet die Gesamtidentität eines Unternehmens: Werte, Haltung, Sprache, Verhalten und visuelles Auftreten. Das Corporate Design ist nur ein Teil davon, dazu kommen die Unternehmenskommunikation und das tatsächliche Verhalten nach innen und außen. Eine starke Corporate Identity sorgt dafür, dass eine Marke intern und extern dasselbe bedeutet. Für digitale Projekte ist sie die Grundlage jeder Design- und Content-Entscheidung.

D

Von DSGVO bis Duplicate Content: Hier findet Ihr die Begriffe mit D.

Design System

Ein Design System ist eine Sammlung wiederverwendbarer Komponenten samt Regeln für ihren Einsatz: Buttons, Formulare, Karten und Navigationen, jeweils mit allen Zuständen. Anders als ein reiner Styleguide ist es nicht nur Dokumentation, sondern gebaute Grundlage: Design und Code greifen auf dieselben Bausteine zu. Bei LOUIS INTERNET werden Eure Brand Guidelines zum digitalen Design-System mit wiederverwendbaren Komponenten: aufgebaut und gepflegt in Figma, dokumentiert im Living Styleguide direkt im CMS. Der Effekt: schnellere Umsetzung, konsistente Oberflächen und deutlich geringerer Pflegeaufwand.

Discovery-Workshop

Ein Discovery-Workshop ist ein moderierter Termin zur Anforderungsanalyse am Projektanfang. Statt mit Annahmen zu starten, werden Ziele, Zielgruppen, Prozesse und technische Rahmenbedingungen gemeinsam erhoben und dokumentiert. Bei LOUIS INTERNET definieren wir in diesen Sessions Ziele, Märkte, Zielgruppen, Personas, Sprachen, Kanäle und technische Anforderungen. Das Ergebnis ist eine fundierte Strategie mit klarer Roadmap und damit die Grundlage für belastbare Aufwände statt teurer Korrekturen in späteren Phasen.

Domain Citation

Eine Domain Citation ist die Zitierung einer Website als Quelle in der Antwort eines KI-Systems, erkennbar am Link auf die Domain. Anders als die reine Markennennung (Brand Mention) belegt eine Citation, dass das KI-System Inhalte der Website tatsächlich als Grundlage nutzt. Zitierfähige Content-Chunks, strukturierte Daten und klare Definitionen erhöhen die Wahrscheinlichkeit solcher Citations.

DSGVO

DSGVO steht für Datenschutz-Grundverordnung und regelt seit 2018 den Umgang mit personenbezogenen Daten in der EU. Für Websites bedeutet das unter anderem: rechtskonforme Cookie-Einwilligungen, transparente Datenschutzerklärungen und datensparsame Verarbeitung. Auch beim Einsatz von KI-Systemen ist die DSGVO zentral, etwa bei der Frage, wo Daten verarbeitet werden und welche Informationen an KI-Modelle übermittelt werden.

Duplicate Content

Duplicate Content bezeichnet identische oder sehr ähnliche Inhalte, die unter mehreren URLs erreichbar sind. Suchmaschinen können dann nicht eindeutig entscheiden, welche Version sie anzeigen sollen, was die Sichtbarkeit aller Varianten schwächt. Gegenmaßnahmen sind Canonical-Tags, 301-Weiterleitungen und eine saubere Inhaltsstruktur. KI-gestützte Werkzeuge erkennen Duplicate Content auch direkt im TYPO3-Backend.

E

Von E-Commerce bis Extension: Diese Begriffe mit E erklären wir Euch in diesem Abschnitt.

E-Commerce

E-Commerce bezeichnet den Verkauf von Waren und Dienstleistungen über das Internet. Dazu gehören Online-Shops, digitale Bezahlprozesse, Warenwirtschaftsanbindungen und Marketing-Maßnahmen zur Kundengewinnung. Erfolgsfaktoren sind eine überzeugende User Experience, schnelle Ladezeiten und reibungslose Bestellprozesse. Shopsysteme wie Shopify oder Spree bilden die technische Grundlage, angebunden an ERP- und CRM-Systeme.

E-E-A-T

E-E-A-T steht für Experience, Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness, also Erfahrung, Fachwissen, Autorität und Vertrauenswürdigkeit. Google nutzt diese Kriterien zur Bewertung von Inhaltsqualität. Auch KI-Systeme bevorzugen Quellen mit erkennbarer Expertise. Sichtbare Autorenprofile, fachliche Tiefe, transparente Quellen und strukturierte Daten stärken E-E-A-T und verbessern damit sowohl SEO- als auch GEO-Ergebnisse.

ELTS

ELTS steht für Extended Long Term Support und bezeichnet den kostenpflichtigen, verlängerten Support für TYPO3-Versionen nach Ende des kostenlosen Community-Supports. Unternehmen erhalten damit weiterhin Sicherheitsupdates, ohne sofort auf eine neue Version wechseln zu müssen. ELTS verschafft Zeit für eine geplante Upgrade-Strategie, ersetzt ein Update aber nicht dauerhaft.

ERP

ERP steht für Enterprise Resource Planning und bezeichnet Software zur Steuerung zentraler Unternehmensprozesse wie Warenwirtschaft, Einkauf, Lager und Buchhaltung. Im E-Commerce ist die ERP-Anbindung des Online-Shops entscheidend: Bestände, Preise und Bestellungen fließen dann automatisch zwischen Shop und Warenwirtschaft, ohne doppelte Datenpflege und mit stets aktuellen Verfügbarkeiten. Mit TYPO3 als CMS-System oder Shopify für Online-Shops können wir ERP-Systeme gezielt und nachhaltig anbinden.

EU AI Act

Der EU AI Act ist die europäische Verordnung zur Regulierung künstlicher Intelligenz. Er teilt KI-Systeme in Risikoklassen ein und definiert je nach Klasse Pflichten zu Transparenz, Dokumentation und menschlicher Aufsicht. Für Unternehmen, die KI-Assistenten oder Automatisierung einsetzen, bedeutet das: Einsatzzwecke prüfen, Transparenzpflichten erfüllen und Systeme nachvollziehbar gestalten.

Extension

Eine Extension ist eine Erweiterung, die den Funktionsumfang von TYPO3 ergänzt, etwa um KI-Funktionen, Bildverwaltung, Mehrsprachigkeit oder Redaktionswerkzeuge. Extensions stammen aus der TYPO3-Community oder werden individuell entwickelt. Sie fügen sich in das TYPO3-Backend ein und lassen sich bei Updates mitpflegen. LOUIS INTERNET entwickelt eigene Extensions, unter anderem für KI-gestützte Redaktionsprozesse.

F

Entdeckt hier die Einträge für den Buchstaben F

Featured Snippet

Ein Featured Snippet ist ein hervorgehobener Antwortauszug, den Google oberhalb der klassischen Suchergebnisse anzeigt, als Absatz, Liste oder Tabelle. Der Inhalt stammt aus einer Seite, die bereits rankt, und wird direkt auf der Ergebnisseite dargestellt. Featured Snippets erhöhen die Sichtbarkeit, führen aber häufig zur Zero-Click-Suche. Begünstigt werden Inhalte, die eine Frage präzise in wenigen Sätzen beantworten. Es ist dieselbe Struktur, von der auch AI Overviews und GEO profitieren.

Frontend

Das Frontend ist der sichtbare Teil einer Website, den Besucher im Browser sehen und bedienen. Es umfasst Layout, Texte, Bilder, Navigation und interaktive Elemente. Das Frontend wird aus den Inhalten erzeugt, die Redakteure im Backend pflegen. Technisch basiert es auf HTML, CSS und JavaScript und sollte responsiv, performant und barrierefrei umgesetzt sein.

G

Von GEO bis GEO-Audit: Diese Begriffe mit G erklären wir Euch in diesem Abschnitt.

GEO

GEO steht für Generative Engine Optimization und bezeichnet die Optimierung von Website-Inhalten für KI-Suchsysteme wie ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews. Ziel ist, dass diese Systeme die eigenen Inhalte als Quelle zitieren. Zentrale Maßnahmen sind zitierfähige Content-Chunks, strukturierte Daten, klare Definitionen und nachweisbare Expertise. GEO ergänzt die klassische Suchmaschinenoptimierung (SEO), ersetzt sie aber nicht.

GEO-Audit

Ein GEO-Audit ist eine strukturierte Analyse, wie sichtbar eine Website in KI-Suchsystemen ist. Geprüft werden unter anderem, ob und wie ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews ein Unternehmen erwähnen, wie zitierfähig die Inhalte strukturiert sind und welche technischen Grundlagen fehlen. Das Ergebnis ist eine priorisierte Maßnahmenliste als Ausgangspunkt für die GEO-Strategie. Wir von LOUIS INTERNET bieten GEO-Audits für Eure Websites an.

Go-Live

Der Go-Live ist der Moment, in dem eine Website oder Anwendung öffentlich erreichbar wird. Dazu gehört mehr als ein Schalter: Weiterleitungen alter URLs, Domain- und DNS-Umstellung, ein letzter inhaltlicher Check, aktives Monitoring und klare Ansprechpartner für die ersten Tage. Für uns ist der Go-Live kein Projektende, sondern der Anfang der echten Nutzung. Danach folgen technischer Support, Performance-Optimierung, Content-Pflege und Weiterentwicklung.

H

In diesem Abschnitt findet Ihr alle Begriffe zum Buchstaben H

Handoff

Handoff bezeichnet die strukturierte Übergabe vom Design an die Entwicklung. Übergeben werden nicht nur Layouts, sondern auch Komponenten, Zustände, Abstände, Schriften, Farben und das Verhalten an den verschiedenen Breakpoints – üblicherweise aus Design-Tools wie Figma. Bei LOUIS INTERNET steht vor dem Handoff ein Design Review mit Euch, damit die visuelle Richtung stimmt, bevor die Entwicklung startet. Ein Living Styleguide macht die Übergabe dauerhaft nachvollziehbar, weil Design und umgesetzte Komponenten am selben Ort dokumentiert sind.

Hosting

Hosting bezeichnet den Betrieb einer Website oder Anwendung auf Servern, die dauerhaft mit dem Internet verbunden sind. Zum professionellen Hosting gehören neben dem reinen Serverbetrieb auch Wartung, Monitoring, Backups, Sicherheitsupdates und Performance-Optimierung. Unternehmen wählen zwischen klassischem Hosting auf fester Hardware und flexibel skalierbarem Cloud Hosting.

HTTP-Statuscode

Ein HTTP-Statuscode ist eine dreistellige Zahl, mit der ein Webserver den Status einer Anfrage meldet. Wichtige Codes sind 200 (Seite erreichbar), 301 (dauerhafte Weiterleitung), 404 (Seite nicht gefunden) und 410 (Seite dauerhaft entfernt). Für SEO sind Statuscodes zentral: Fehlerhafte Codes verschwenden Crawl-Budget und schwächen Rankings, saubere Weiterleitungen erhalten Sichtbarkeit.

I

Alles zum Buchstaben I findet Ihr nachfolgend.

Informationsarchitektur

Informationsarchitektur (IA) bezeichnet die Struktur, in der die Inhalte einer Website organisiert und benannt werden: Seitenhierarchie, Navigation, Kategorien, Bezeichnungen und Suchlogik. Eine gute Informationsarchitektur sorgt dafür, dass Nutzer:innen finden, was sie suchen, ohne darüber nachzudenken. Genau diese Fragen behandeln wir in unseren Workshops: Welche Inhalte gehören zusammen, wie heißen sie so, dass sie ohne Portfoliokenntnis verständlich sind, und über welchen Weg erreichen Nutzer:innen sie am schnellsten. Die Informationsarchitektur ist auch für SEO und KI-Suchsysteme relevant, weil klare Hierarchien und sprechende Bezeichnungen maschinell auslesbar sind. Typische Symptome einer schwachen Informationsarchitektur sind eine verwirrende Navigation und Inhalte, die niemand findet.

K

Von KI bis KI-Agent: Diese Begriffe mit K erklären wir Euch in diesem Abschnitt.

Key Visual

Ein Key Visual ist das zentrale Motiv einer Kampagne oder Marke, das über alle Kanäle hinweg wiederkehrt. Es kann ein Bild, eine Illustration, eine Farbwelt oder ein grafisches Prinzip sein und sorgt dafür, dass einzelne Maßnahmen als Einheit wahrgenommen werden. Ein gutes Key Visual funktioniert auch dann, wenn Logo und Claim fehlen. Im Digitalen muss es zusätzlich flexibel sein: vom Hero-Bereich über Social-Formate bis zum Newsletter-Header.

Keyword-Recherche

Bei der Keyword-Recherche wird ermittelt, mit welchen Begriffen Menschen tatsächlich nach einem Thema suchen, inklusive Suchvolumen, Wettbewerb und Formulierungsvarianten. Das Ergebnis ist keine Liste einzelner Wörter, sondern eine Themenlandkarte, aus der sich Seitenstruktur und Redaktionsplan ableiten lassen. Entscheidend ist der Blick auf die Suchintention: Der passende Begriff nützt nichts, wenn der Inhalt eine andere Frage beantwortet. Für KI-Suchsysteme kommen ganze Fragestellungen hinzu, nicht nur einzelne Keywords.

Kick-off

Der Kick-off ist der offizielle Projektauftakt, bei dem alle Beteiligten von Kunden- und Agenturseite zusammenkommen. Geklärt werden Ziele, Rollen, Verantwortlichkeiten, Kommunikationswege und der grobe Zeitplan. Bei LOUIS INTERNET übernimmt diese Rolle häufig der erste gemeinsame Workshop oder Termin, in dem wir Vision, Scope und Erfolgskriterien erarbeiten, remote oder vor Ort. Jedes Projekt bekommt dabei eine feste Projektleitung, bei großen Vorhaben zusätzlich eine:n Co-Pilot:in als Vertretung im Tagesgeschäft.

KI (Künstliche Intelligenz)

Künstliche Intelligenz (KI, englisch AI für Artificial Intelligence) bezeichnet Computersysteme, die Aufgaben lösen, für die üblicherweise menschliche Intelligenz nötig ist, etwa Sprache verstehen, Texte erzeugen oder Muster erkennen. Im Unternehmenskontext unterstützt KI unter anderem bei Texterstellung, Übersetzung, Bildbeschreibung und Datenanalyse. Grundlage vieler aktueller Anwendungen sind Large Language Models (LLMs).

KI-Agent

Ein KI-Agent ist ein KI-System, das Aufgaben eigenständig plant und ausführt, statt nur auf einzelne Anfragen zu antworten. Agenten zerlegen ein Ziel in Arbeitsschritte, nutzen Werkzeuge und Schnittstellen und reagieren auf Zwischenergebnisse. Im Unternehmen übernehmen KI-Agenten wiederkehrende Prozesse wie Content-Erstellung, Datenpflege oder Monitoring, immer innerhalb definierter Regeln und Kontrollen.

KI-Suche

KI-Suche bezeichnet Suchsysteme, die Anfragen mit künstlicher Intelligenz beantworten, statt nur Linklisten anzuzeigen. Dazu gehören ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews. Die Systeme formulieren direkte Antworten und nennen dabei ausgewählte Quellen. Für Unternehmen entsteht damit ein neuer Sichtbarkeitskanal, der eigene Optimierungsstrategien erfordert, zusammengefasst unter dem Begriff Generative Engine Optimization (GEO).

L

Von Landingpage bis LTS: Erfahrt hier alles über die Begriffe zum Buchstaben L.

Landingpage

Eine Landingpage ist eine Website, die auf ein konkretes Ziel ausgerichtet ist, etwa eine Anfrage, eine Anmeldung oder einen Kauf. Besuchende gelangen meist über Anzeigen, Newsletter oder Suchergebnisse dorthin. Eine gute Landingpage konzentriert sich auf ein Thema, führt klar zur Handlungsaufforderung und verzichtet auf ablenkende Elemente. Sie ist ein zentrales Werkzeug der Conversion-Optimierung.

LLM

LLM steht für Large Language Model und bezeichnet ein KI-Modell, das mit großen Textmengen trainiert wurde und Sprache verstehen sowie erzeugen kann. LLMs sind die Grundlage von Systemen wie ChatGPT, Claude oder Gemini. Sie beantworten Fragen, fassen Inhalte zusammen und formulieren Texte. Für Unternehmen relevant: LLMs zitieren Websites als Quellen, was GEO zu einem eigenen Optimierungsfeld macht.

LLM-Sichtbarkeit

LLM-Sichtbarkeit beschreibt, wie präsent ein Unternehmen in den Antworten von KI-Systemen wie ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews ist. Gemessen wird unter anderem, ob eine Marke genannt (Brand Mention), eine Website zitiert (Domain Citation) und wie das Unternehmen dargestellt (Sentiment) wird. Werkzeuge für LLM-Monitoring erfassen diese Nennungen systematisch und machen den Erfolg von GEO-Maßnahmen messbar.

Load Balancing

Load Balancing bezeichnet die Verteilung von Anfragen auf mehrere Server, damit kein einzelner Server überlastet wird. Ein Load Balancer leitet den Traffic automatisch an verfügbare Systeme weiter. Websites bleiben dadurch auch bei Lastspitzen schnell und erreichbar. Load Balancing ist ein Kernelement ausfallsicherer Hosting-Architekturen, insbesondere im Cloud Hosting.

LTS (Long Term Support)

LTS steht für Long Term Support und bezeichnet Software-Versionen mit langfristig garantierten Sicherheits- und Fehlerupdates. Bei TYPO3 erscheint etwa alle 18 Monate eine LTS-Version mit rund drei Jahren kostenlosem Support. Unternehmen erhalten damit Planungssicherheit für den Betrieb ihrer Website. Die aktuelle LTS-Version ist TYPO3 v14, erschienen im April 2026.

M

Von MCP bis Meta-Description: Diese Begriffe mit M erklären wir Euch in diesem Abschnitt.

MCP

MCP steht für Model Context Protocol und ist ein offener Standard, über den KI-Modelle sicher auf externe Systeme und Daten zugreifen. Statt für jede Anbindung eine eigene Schnittstelle zu bauen, verbindet MCP KI-Anwendungen einheitlich mit Werkzeugen wie CMS, Datenbanken oder Analysediensten. So lassen sich etwa TYPO3-Inhalte kontrolliert für KI-Workflows nutzbar machen.

Meta-Description

Die Meta-Description ist eine kurze Seitenbeschreibung im HTML-Code, die Suchmaschinen häufig als Vorschautext in den Suchergebnissen anzeigen. Sie beeinflusst das Ranking nicht direkt, aber die Klickrate: Eine prägnante, zum Suchbedürfnis passende Beschreibung motiviert zum Klick. Empfohlen sind rund 150 bis 160 Zeichen mit klarem Nutzenversprechen.

Mockup

Ein Mockup ist ein gestalteter, aber statischer Entwurf: Es zeigt mit Farben, Typografie, Bildern und echten Inhalten, wie eine Seite später tatsächlich aussieht, ist aber nicht bedienbar. Damit liegt es zwischen Wireframe (Struktur) und Prototyp (Interaktion). Bei LOUIS INTERNET geht das Screendesign über ein klassisches Mockup hinaus: Es entsteht in Figma, ist klickbar und umfasst alle wichtigen Seiten und Breakpoints. Im Design Review gebt Ihr die Entwürfe frei, bevor die Entwicklung beginnt.

P

Hier findet Ihr die Begriffe zum Buchstaben P

Persona

Eine Persona ist ein exemplarisches Nutzerprofil, das eine Zielgruppe greifbar macht: Ziele, Aufgaben, Vorwissen, Hürden und Erwartungen einer typischen Person. Personas ersetzen keine Daten, sondern verdichten sie, damit Entscheidungen im Team nicht vom Bauchgefühl abhängen. Bei LOUIS INTERNET ist die Persona-Entwicklung fester Bestandteil der Konzeptionsphase und Grundlage für User Journeys, Nutzerführung und Content. Die Leitfrage bleibt dabei immer dieselbe: Was habe ich davon, aus Sicht der Nutzenden.

PIM

PIM steht für Product Information Management und bezeichnet Systeme zur zentralen Verwaltung von Produktdaten wie Beschreibungen, technischen Merkmalen, Bildern und Übersetzungen. Alle Kanäle, vom Online-Shop bis zum Katalog, greifen auf denselben gepflegten Datenbestand zu. Die Anbindung eines PIM an Shop und Website sorgt für konsistente Produktinformationen ohne doppelte Pflege, gerade bei großen Sortimenten und mehreren Sprachen. 

Prompt

Ein Prompt ist die Eingabe, mit der ein Nutzender oder ein System ein KI-Modell steuert, also die Frage, Anweisung oder Aufgabenbeschreibung. Die Qualität des Prompts bestimmt maßgeblich die Qualität der Antwort. Präzise Prompts nennen Kontext, Ziel und gewünschtes Format. Im GEO-Monitoring bezeichnen Prompts zudem die Testfragen, mit denen die LLM-Sichtbarkeit einer Marke gemessen wird.

Prototyp

Ein Prototyp ist ein bedienbarer Entwurf: Klickwege, Übergänge und Interaktionen lassen sich ausprobieren, obwohl noch keine Zeile Produktivcode existiert. Wir sprechen von klickbaren Prototypen, umgangssprachlich auch Klickdummy genannt. Sie machen das künftige Nutzererlebnis greifbar, lange bevor Design und Entwicklung starten: Ihr könnt durchklicken, testen und Feedback geben. Genau hier lassen sich Änderungen günstig umsetzen; später kosten dieselben Änderungen ein Vielfaches.

R

Von RAG bis Responsive Design: Diese Begriffe mit R erklären wir Euch in diesem Abschnitt.

RAG

RAG steht für Retrieval Augmented Generation und bezeichnet ein Verfahren, bei dem ein KI-Modell vor der Antwort relevante Inhalte aus einer definierten Wissensbasis abruft. Das Modell antwortet dann auf Grundlage dieser geprüften Quellen statt allein aus seinem Trainingswissen. RAG reduziert Halluzinationen deutlich und ist die technische Grundlage verlässlicher AI-Assistenten wie des LOUIS Concierge.

Redaktionsplan

Ein Redaktionsplan ist die zeitliche Planung der Content-Produktion: Thema, Format, Kanal, Zuständigkeit, Termin und Status. Er verhindert Lücken, Doppelungen und Aktionismus und macht Content planbar wie jedes andere Projekt. Bei LOUIS INTERNET entsteht der Redaktionsplan aus der Content-Strategie und trägt die Produktion über Monate. Ergänzend empfehlen wir eine regelmäßige Content-Prüfung alle drei bis sechs Monate, damit Bestandsinhalte nicht unbemerkt veralten.

Reinzeichnung

Reinzeichnung bezeichnet die produktionsfertige Aufbereitung eines gestalteten Entwurfs. Aus dem Layout entstehen dabei technisch korrekte Daten: richtige Formate und Auflösungen, saubere Beschnittzugaben, korrekte Farbräume und eingebettete Schriften. Der Begriff stammt aus dem Print, das Prinzip gilt digital genauso: Vor der Übergabe an Produktion oder Entwicklung wird aus dem Entwurf eine belastbare Datei. Ohne diesen Schritt entstehen Fehler erst dort, wo ihre Korrektur am teuersten ist.

Relaunch

Ein Relaunch ist die grundlegende Überarbeitung einer bestehenden Website, von Design und Inhalten bis zur Technik. Ein technischer Relaunch erneuert dabei nur die technische Basis, etwa durch ein TYPO3-Upgrade, während Design und Inhalte weitgehend erhalten bleiben. Erfolgsentscheidend sind saubere Weiterleitungen alter URLs, rechtzeitige Content-Planung und ein strukturierter Projektablauf.

RETEC (Technischer Relaunch)

RETEC steht für technischer Relaunch und bezeichnet die Erneuerung der technischen Basis einer Website, während Design, Inhalte und Struktur weitgehend erhalten bleiben. Typischer Anwendungsfall ist eine Abwägung zwischen Relaunch und RETEC. 

Responsive Design

Responsive Design bezeichnet die Gestaltung von Websites, die sich automatisch an unterschiedliche Bildschirmgrößen anpasst, vom Smartphone bis zum großen Monitor. Layout, Bilder und Navigation reagieren flexibel auf das jeweilige Gerät. Responsive Design ist heute Standard: Es verbessert die Nutzererfahrung, ist Voraussetzung für gute Google-Rankings und reduziert Pflegeaufwand gegenüber separaten Mobilseiten.

Rich Results

Rich Results sind erweiterte Suchergebnisse in Google, die über den blauen Link hinaus zusätzliche Elemente anzeigen, etwa Bewertungssterne, FAQ-Auszüge, Produktinformationen oder Veranstaltungsdaten. Grundlage sind strukturierte Daten nach Schema.org im Quellcode der Seite. Rich Results fallen in den Suchergebnissen stärker auf und erzielen dadurch meist höhere Klickraten als Standard-Treffer.

S

Von Schema.org bis SOLR: Alles rund um den Buchstaben S.

Scope

Der Scope beschreibt den vereinbarten Leistungsumfang eines Projekts: was enthalten ist und was ausdrücklich nicht. Ein klar definierter Scope schützt Budget und Termin. Wächst er unkontrolliert an, spricht man von Scope Creep. In Priorisierungs-Workshops bewerten wir gemeinsam alle gewünschten Features nach Business Value und technischer Machbarkeit und trennen Must-haves für den Launch von Nice-to-haves für später. Zeichnet sich ab, dass Budget oder Zeit knapp werden, lassen sich Prioritäten anpassen oder der Scope bewusst reduzieren.

Schema.org

Schema.org ist ein offener Standard für strukturierte Daten, mit dem Websites ihre Inhalte maschinenlesbar auszeichnen. Suchmaschinen und KI-Systeme erkennen dadurch eindeutig, ob es sich etwa um ein Unternehmen, eine Person, ein Produkt oder eine FAQ handelt. Strukturierte Daten sind Grundlage für Rich Results in der Google-Suche und verbessern die Verwertbarkeit von Inhalten durch LLMs.

SEA

SEA steht für Search Engine Advertising und bezeichnet bezahlte Anzeigen in Suchmaschinen, etwa Google Ads. Anzeigen erscheinen zu gebuchten Suchbegriffen oberhalb der organischen Ergebnisse, abgerechnet wird meist pro Klick. SEA liefert schnell messbare Sichtbarkeit und ergänzt die langfristig wirkende Suchmaschinenoptimierung (SEO). Erfolgsfaktoren sind präzise Zielgruppen, passende Landingpages und kontinuierliche Optimierung.

Sentiment

Sentiment bezeichnet die Tonalität, mit der über eine Marke gesprochen wird, von positiv über neutral bis negativ. Im GEO-Monitoring wird analysiert, wie KI-Systeme ein Unternehmen in ihren Antworten darstellen: als empfehlenswerten Spezialisten, als eine Option unter vielen oder kritisch. Das Sentiment ergänzt damit die reine Sichtbarkeitsmessung um die Frage, ob die Darstellung dem Unternehmen nützt.

SEO

SEO steht für Search Engine Optimization, auf Deutsch Suchmaschinenoptimierung. Ziel ist, dass eine Website zu relevanten Suchanfragen möglichst weit oben in den organischen Suchergebnissen erscheint. SEO umfasst technische Optimierung, hochwertige Inhalte, saubere Seitenstruktur und vertrauensbildende Signale. Mit dem Aufstieg der KI-Suche ergänzt Generative Engine Optimization (GEO) die klassische SEO-Arbeit.

SERP

SERP steht für Search Engine Result Page und bezeichnet die Ergebnisseite einer Suchmaschine. Neben den organischen Treffern enthalten SERPs heute Anzeigen, AI Overviews, Featured Snippets, Bilder und lokale Ergebnisse. Für Unternehmen zählt nicht nur die Position, sondern auch, welche SERP-Elemente sie besetzen, denn diese bestimmen zunehmend, wohin die Aufmerksamkeit der Suchenden geht.

Share of Voice

Share of Voice bezeichnet den Anteil der Sichtbarkeit, den eine Marke im Vergleich zum Wettbewerb erreicht. Im GEO-Kontext misst Share of Voice, wie oft KI-Systeme ein Unternehmen in Antworten auf relevante Fragen nennen oder zitieren, verglichen mit Mitbewerbern. Die Kennzahl macht GEO-Erfolg messbar und zeigt, bei welchen Themen Optimierungsbedarf besteht.

SOLR

SOLR ist eine leistungsstarke Open-Source-Suchtechnologie, die auf Websites eine schnelle und präzise interne Suche ermöglicht. In TYPO3 wird SOLR häufig für die Website-Suche eingesetzt und indexiert Inhalte in Echtzeit. In Kombination mit KI lässt sich die Suche erweitern, etwa um semantisches Verständnis, sodass Besuchende auch bei ungenauen Suchbegriffen passende Ergebnisse erhalten.

Staging

Staging bezeichnet eine geschützte Testumgebung, die der Live-Website technisch gleicht, aber für Besuchende unsichtbar ist. Updates, neue Funktionen und größere Änderungen werden dort geprüft, bevor sie auf die Live-Umgebung übertragen werden. Ein Staging-System gehört zum professionellen Website-Betrieb: Es verhindert, dass Fehler beim Testen die laufende Website beeinträchtigen, etwa bei TYPO3-Updates oder dem Rollout neuer Features.

Styleguide

Ein Styleguide ist das Regelwerk für die Gestaltung einer Marke: Farbwerte, Typografie, Logo-Anwendung, Bildsprache, Abstände und UI-Komponenten. Klassisch entsteht er als PDF und veraltet damit oft schneller als das Produkt, das er beschreibt. Wir setzen deshalb auf Living Styleguides: eine lebendige Dokumentation, die direkt im Backend verankert ist und die tatsächlich genutzten Komponenten im echten System zeigt. Das erleichtert die Zusammenarbeit zwischen Design und Entwicklung erheblich und hält auch spätere Erweiterungen konsistent.

Suchintention

Die Suchintention (Search Intent) beschreibt, was Nutzende mit einer Suchanfrage wirklich erreichen wollen. Üblich ist die Unterscheidung in informierend, navigierend, kommerziell recherchierend und transaktional. Wer die Intention verfehlt, rankt selbst mit perfekt optimiertem Text nicht: Auf "Was ist GEO" gehört eine Definition, kein Angebot. Für GEO gilt das verstärkt, weil KI-Systeme jene Inhalte bevorzugen, die eine konkrete Frage direkt und vollständig beantworten.

T

Alles rund um den Buchstaben T findet Ihr in diesem Abschnitt.

Tone of Voice

Tone of Voice bezeichnet die Sprachhaltung einer Marke: Ansprache, Satzbau, Wortwahl, Umgang mit Fachbegriffen und Humor. Bei LOUIS INTERNET sprechen wir meist von Tonalität. Sie ist der hörbare Teil der Markenidentität und sollte definiert sein, bevor viele Menschen im selben Namen schreiben, und spätestens, bevor KI mitschreibt. Denn ein dokumentierter Tone of Voice ist die Grundlage, um KI-Werkzeuge sinnvoll zu briefen: Ohne explizite Vorgaben zu Ansprache, Satzlänge und unerwünschten Formulierungen greifen Sprachmodelle auf generische Marketingsprache zurück. Erst wenn die Tonalität als Regelwerk vorliegt, lassen sich KI-Entwürfe über viele Texte hinweg konsistent halten. Das gilt für die Texterstellung genauso wie für den AI-Assistenten auf Eurer Website, der nur dann markengerecht antwortet, wenn die Tonalität Teil seiner Wissensbasis ist. Bei uns wird Tonalität deshalb in der Content-Strategie festgelegt und in der Qualitätssicherung nach dem Vier-Augen-Prinzip mitgeprüft.

Tracking

Tracking bezeichnet die Erfassung des Nutzerverhaltens auf einer Website, etwa welche Seiten besucht, welche Buttons geklickt und welche Ziele erreicht werden. Werkzeuge wie Google Analytics oder Matomo werten diese Daten aus und machen den Erfolg von Marketing-Maßnahmen messbar. Tracking setzt in der EU eine Einwilligung der Users voraus, die über ein Consent Management eingeholt und dokumentiert wird.

TYPO3

TYPO3 ist ein Open-Source-Enterprise-CMS, das sich besonders für komplexe Unternehmenswebsites eignet. Stärken sind flexible Rechteverwaltung, Mehrsprachigkeit, Multi-Site-Fähigkeit und hohe Sicherheit. TYPO3 erscheint in planbaren LTS-Versionen mit langfristigem Support, die aktuelle Version ist TYPO3 v14 LTS. Über Extensions lässt sich der Funktionsumfang erweitern, unter anderem um KI-Funktionen direkt im Backend.

U

Von Usability bis User Journey: Diese Begriffe mit U erklären wir Euch in diesem Abschnitt.

Usability

Usability bezeichnet die Gebrauchstauglichkeit einer Website oder Anwendung, also wie einfach, effizient und zufriedenstellend Nutzer ihre Ziele erreichen. Gute Usability zeigt sich in klarer Navigation, verständlichen Inhalten, schnellen Ladezeiten und fehlertoleranten Formularen. Schwache Usability führt zu Abbrüchen und verlorenen Anfragen, oft erkennbar an hohen Absprungraten und niedrigen Conversion-Rates.

Usability-Test

Bei einem Usability-Test lösen echte Nutzer:innen konkrete Aufgaben an einer Website, einem Prototyp oder einer Anwendung, während beobachtet wird, wo sie zögern, klicken oder scheitern. Schon rund fünf Testpersonen decken die meisten gravierenden Probleme auf. Wichtig ist die Haltung: Getestet wird das Produkt, nie die Person. Der Test ersetzt Meinungen durch Beobachtung und ist deutlich günstiger als eine Fehlentscheidung, die erst nach dem Launch auffällt.

User Experience (UX)

User Experience (UX) beschreibt das gesamte Erlebnis, das Menschen bei der Nutzung einer Website oder Anwendung haben. UX umfasst mehr als Usability: Neben der reinen Bedienbarkeit zählen auch Gestaltung, Inhalte, Emotionen und der wahrgenommene Nutzen. Eine starke UX führt Besucher intuitiv zum Ziel und ist im E-Commerce ein direkter Umsatzfaktor.

User Journey

Die User Journey beschreibt den Weg eines Nutzers vom ersten Kontakt mit einem Unternehmen bis zum Ziel, etwa einem Kauf oder einer Anfrage. Eine User Journey Map visualisiert diesen Weg mit allen Kontaktpunkten, Erwartungen und möglichen Hürden. Unternehmen erkennen damit, an welchen Stellen Nutzer abspringen und wo Optimierungen den größten Effekt haben.

UX Writing / Microcopy

UX Writing bezeichnet das Schreiben jener Texte, die direkt in einer Oberfläche stehen: Buttons, Formularlabels, Hinweise, Fehlermeldungen und leere Zustände. Diese kurzen Texte heißen Microcopy und entscheiden häufiger über Abbruch oder Abschluss als das Design. Gute Microcopy ist konkret statt höflich-unklar, erklärt im Fehlerfall den nächsten Schritt und verzichtet auf Fachsprache. Sie gehört deshalb in die Konzeptionsphase und nicht an das Ende der Umsetzung.

V

Erfahrt alles zum Buchstaben V nachfolgend.

Vektorgrafik (SVG)

Eine Vektorgrafik beschreibt Formen über mathematische Kurven statt über einzelne Bildpunkte. Sie lässt sich beliebig skalieren, ohne unscharf zu werden, und eignet sich damit für Logos, Icons und Illustrationen. Das gängige Format im Web ist SVG (Scalable Vector Graphics): meist sehr klein in der Dateigröße, per CSS gestaltbar, animierbar und für Screenreader zugänglich. Das Gegenstück ist die Pixelgrafik in Formaten wie JPG, PNG oder WebP, die für Fotos die richtige Wahl bleibt.

W

Hier findet Ihr alles zum Buchstaben W.

WCAG

WCAG steht für Web Content Accessibility Guidelines und ist der internationale Standard für barrierefreie digitale Inhalte. Die Richtlinien folgen vier Prinzipien (wahrnehmbar, bedienbar, verständlich und robust) und definieren drei Konformitätsstufen: A, AA und AAA. Für Websites und Online-Shops gilt in der Praxis Stufe AA als Zielgröße, auch weil die europäische Gesetzgebung darauf verweist. Wir gestalten nach WCAG-Standards und achten dabei besonders auf Kontraste, Tastaturbedienbarkeit und Lesbarkeit auf allen Geräten.

Weiterleitung (Redirect)

Eine Weiterleitung, oder Englisch: Redirect, leitet Besuchende und Suchmaschinen automatisch von einer alten auf eine neue URL. Der Statuscode 301 signalisiert dabei, dass der Umzug dauerhaft ist, und überträgt die Ranking-Signale der alten Adresse auf die neue. Bei Relaunches und Umstrukturierungen sind vollständige Weiterleitungskonzepte deshalb entscheidend, damit aufgebaute Sichtbarkeit erhalten bleibt.

Wireframe

Ein Wireframe ist eine bewusst schmucklose Skizze einer Seite oder eines Screens. Er zeigt Struktur, Hierarchie und Inhaltsblöcke, verzichtet aber auf Farben, Bilder und gestalterische Feinheiten. So bleibt die Diskussion bei der Frage, ob der Aufbau funktioniert, statt bei der Farbe eines Buttons. Bei LOUIS INTERNET entstehen Wireframes gemeinsam mit den User Journeys, lange bevor Design und Entwicklung starten, kollaborativ in Miro, sodass Ihr direkt am Entwurf mitdenken und kommentieren könnt.

Wissensbasis

Eine Wissensbasis ist die geprüfte Sammlung von Inhalten, auf die ein AI-Assistent bei seinen Antworten zurückgreift. Sie umfasst etwa Produktinformationen, Leistungsbeschreibungen und häufige Fragen samt Antworten. Der Assistent antwortet ausschließlich auf Grundlage dieser Inhalte, statt frei zu formulieren. Eine gepflegte Wissensbasis ist damit der wichtigste Hebel für verlässliche, korrekte Antworten.

Z

Der Abschnitt zum Buchstaben Z.

Zero-Click-Suche

Eine Zero-Click-Suche ist eine Suchanfrage, die direkt auf der Ergebnisseite beantwortet wird, ohne dass der Nutzer eine Website anklickt. AI Overviews, Featured Snippets und Wissenspanels verstärken diesen Trend. Für Unternehmen verschiebt sich das Ziel: Statt nur Klicks zu gewinnen, zählt zunehmend, in diesen Antworten als Quelle oder Marke präsent zu sein.