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Haben Sie Ihren Cookie-Hinweis schon anpassen lassen?

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Haben Sie Ihren Cookie-Hinweis schon anpassen lassen?

Erneut hat das EuGH ein weiteres Urteil für Cookie Richtlinien gefällt. Erfahren Sie in unserem Artikel, was Sie bei der Anpassung beachten sollten.

Erneut hat das EuGH mit einem weiteren Urteil zur Cookie Richtlinie Websitebetreiber in die Pflicht genommen, die eigenen Datenschutzhinweise zu überprüfen und ggf. zu erweitern. Gemeinsam mit den eigenen Datenschützern müssen sich Unternehmen nun erneut die Frage stellen, welche Informationen in welchem Detailgrad dem User zu welchem Zeitpunkt mitgeteilt werden sollen oder müssen.

Um sich dem Thema “Cookies” in einem ersten Schritt zu nähern, können sich Websitebetreiber folgende Fragen stellen:

Welche Cookies kommen auf meiner Seite zum Einsatz?

Um die verwendeten Cookies auszulesen, gibt es mittlerweile viele Tools, die sich z.B. als Browserplugin installieren lassen. Über diese lassen sich Cookies auslesen aber auch bis zum erneuten Aufruf der Seite löschen.

Was sagen mir die ausgelesenen Cookies?

Cookies lassen sich in unterschiedlichen Kategorien klassifizieren. Zu den meistgenutzten Klassen gehören “technische Cookies”, die für die Funktion der Website wichtig sind, “personalisierende Cookies” die z.B. Daten eines wiederkehrenden Besuchers speichern oder “Statistik-Cookies”, die z.B. von etracker oder Google Analytics genutzt werden. Weitere Cookies können z.B. “Drittanbietercookies” oder “Secure-Cookies” sein. Aber egal, welche Cookies Sie auf Ihrer Seite nutzen: Entscheidend ist nicht, wie viele Cookies verwendet werden, sondern für welchen Zweck Cookies auf Ihrer Seite Verwendung finden. Dies transparent aufzuzeigen ist Aufgabe des Webseitenbetreibers.

Wie sollten die Cookies dargestellt werden?

Wie groß oder klein der Hinweis ausfallen sollte, hängt von den genutzten Cookies ab. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten:

  • Information: Der Kunde wird informiert, dass Cookies gesetzt werden -> Einwilligung mit “OK” durch den Nutzer.
  • Ja oder Nein: Der Kunde wird gefragt, ob das Nutzen von Cookies gestattet ist -> Einwilligung oder Verneinung durch den Nutzer.
  • Opt-Out: Der Kunde wird gefragt, ob und welche Cookies er zulassen will. Bis zu diesem Zeitpunkt, wird der Gebrauch von Cookies zugelassen.
  • Opt-In: Der Kunde wird gefragt, ob und welche Cookies er zulassen will. Erst ab diesem Zeitpunkt und nur mit der Zustimmung des Nutzers, werden die ausgewählten Cookies zugelassen.

Warum stehen so viele Webseitenbetreiber dem Opt-In Verfahren skeptisch gegenüber?

Opt-In bedeutet wirklich, dass mit Betreten der Seite keine Cookies gesetzt werden dürfen. Dies ist aus Sicht des Datenschutzes erfreulich, aus Marketingsicht aber schwierig, da nur noch von den einwilligenden Usern zu erkennen ist, woher sie kommen, was sie klicken und wo sie von der Seite abspringen. Von den Usern, die einer Nutzung von Cookies nicht zustimmen, sind keine Daten mehr analysierbar. Eine Optimierung der Website ist also nicht mehr so wie bisher möglich.

Was ist zu tun?

Zunächst sollte eine Übersicht der verwendeten Cookies erstellt werden. Die Cookies sollten in einem zweiten Schritt analysiert und eingeschätzt werden. Dabei ist es im Zweifel immer ratsam, einen Rechtsanwalt oder Datenschützer zu involvieren und sich mit diesem über die verwendeten Cookies auszutauschen. Dieser sollte zudem “grünes Licht” für die gewählte Lösung des Cookie-Hinweis und die Hinweistexte geben. Ratsam ist es zudem, den User transparent aufzuklären und keine Informationen “zu verstecken”. Zuletzt sollte die Cookie-Lösung so in die Seite integriert werden, dass sie dem User sofort und eindeutig die relevanten Informationen zur Verfügung stellt und dass Impressum und Datenschutz auch weiterhin aufrufbar sind.

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