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Die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick:
Alt-Tags sind Pflicht für Barrierefreiheit, SEO und KI-Sichtbarkeit. Trotzdem fehlen sie auf vielen Websites, häufig aufgrund des manuellen Pflegeaufwands im Redaktionsalltag.
Ein Alt-Tag (auch: Alt-Attribut oder Alt-Text) ist eine textuelle Beschreibung eines Bildes im HTML-Code. Ursprünglich für Screen-Reader entwickelt, die sehbehinderten Nutzer:innen Bildinhalte vorlesen, erfüllt er heute mehrere Funktionen gleichzeitig. Suchmaschinen wie Google und Bing nutzen Alt-Tags, um Bilder inhaltlich einzuordnen und in der Bildsuche zu ranken. KI-Systeme und Large Language Models (LLMs) wie ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews greifen auf Alt-Texte zurück, um Bildinhalte in den Seitenkontext einzuordnen. Darüber hinaus sind vollständige Alt-Tags eine gesetzliche Anforderung: Der European Accessibility Act verpflichtet Unternehmen ab 2025 zur digitalen Barrierefreiheit. Mehr dazu lest Ihr in unserem Beitrag zum Thema:
Digitale Barrierefreiheit
Das Problem ist häufig der manuelle Pflegeaufwand. Alt-Tags entstehen nicht automatisch beim Bildupload: Jemand muss aktiv ein Textfeld ausfüllen. Bei einem Bild pro Woche ist das zumutbar. Bei einem Produktkatalog mit 500 Einträgen, einem News-Portal mit täglichem Bildupload oder einer mehrsprachigen Website mit großem Medienbestand ist es unrealistisch. Hinzu kommt: Das Fehlen eines Alt-Tags erzeugt keine Fehlermeldung im Backend. Es gibt keine Warnung, keinen blockierten Speichervorgang. Die Lücke bleibt still, bis sie bei einem SEO-Audit oder einer Barrierefreiheitsprüfung auffällt.
Die KI analysiert das Bild beim Upload und liefert direkt im TYPO3-Backend einen beschreibenden Alt-Text als Vorschlag. Ohne Toolwechsel, ohne Extraaufwand.
Redakteur:innen laden ein Bild im Backend hoch. Wie gewohnt, ohne Toolwechsel. Die KI analysiert den Bildinhalt und erstellt automatisch einen beschreibenden Alt-Text. Dieser erscheint direkt im Upload-Dialog als Vorschlag. Redakteur:innen können den Vorschlag übernehmen, anpassen oder durch eine eigene Formulierung ersetzen. Erst danach wird das Bild gespeichert. Der gesamte Prozess läuft im gewohnten TYPO3-Workflow. Es ist kein externes Tool, keine separate Plattform und kein zusätzlicher Arbeitsschritt notwendig.
Die Bildanalyse erfolgt über eine API-Anbindung an einen KI-Dienst mit Bilderkennungsfähigkeiten. LOUIS INTERNET integriert die Schnittstelle individuell ins TYPO3-Backend und passt sie an den jeweiligen Projektkontext an. Die KI liefert den Vorschlag. Die inhaltliche Verantwortung und die finale Freigabe bleiben vollständig beim Redakteur oder der Redakteurin. So entsteht ein Workflow, der Automatisierung und redaktionelle Qualitätssicherung sinnvoll verbindet.
Die Extension generiert nicht nur fehlende Alt-Tags neu. Sie kann auch bereits vorhandene Alt-Tags als Basis nutzen, ohne sie zu überschreiben. Wer in einem Projekt bereits sorgfältig gepflegte Alt-Tags hat, kann diese mit der Extension als Ausgangsbasis nutzen und daraus weitere Sprachversionen generieren. Auch ohne Mehrsprachigkeit ist das sinnvoll: Bei Projekten, in denen Alt-Tags bisher vollständig vernachlässigt wurden, baut die Extension den gesamten Bestand neu auf. Bei Projekten mit lückenhafter Pflege füllt sie gezielt die Lücken. Die Extension passt sich also dem jeweiligen Projektzustand an, ob gepflegtes Bestandsprojekt oder komplett vernachlässigte Mediathek.
Die Funktion wirkt an drei Stellen gleichzeitig: Zeitersparnis im Redaktionsalltag, mehr Barrierefreiheit und bessere Sichtbarkeit in Suchmaschinen und KI-Systemen.
Wer täglich viele Bilder einpflegt, profitiert sofort. Der KI-Vorschlag ersetzt das manuelle Beschreiben jedes einzelnen Assets. Statt ein leeres Textfeld zu befüllen, prüft die Redaktion einen fertigen Vorschlag und gibt ihn frei. Bei großen Bildbeständen summiert sich diese Zeitersparnis erheblich. Gleichzeitig steigt die Alt-Tag-Abdeckung nachhaltig, weil der Schritt nicht mehr übersprungen werden kann: Der Vorschlag ist bereits da.
Alt-Tags sind eine Anforderung des European Accessibility Act, der für viele Unternehmen seit 2025 verbindlich gilt. Mit der automatischen Generierung wird Barrierefreiheit zum festen Bestandteil des Redaktionsalltags. Alt-Texte entstehen nicht mehr als nachträgliche Aufgabe, sondern direkt beim Einpflegen der Inhalte. Das erhöht die Abdeckung strukturell und reduziert den Aufwand bei Barrierefreiheits-Audits.
Vollständige, beschreibende Alt-Attribute verbessern das Ranking in der Google Bildsuche. Darüber hinaus sind Alt-Tags ein Faktor für die KI-Lesbarkeit einer Seite: LLMs und AI Overviews greifen auf Alt-Texte zurück, um Bildinhalte in den Seitenkontext einzuordnen. Wer saubere Alt-Tags hat, verbessert damit auch die Sichtbarkeit in KI-generierten Suchantworten. Das ist ein Faktor, der mit der wachsenden Verbreitung von AI Overviews und ChatGPT Search zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Die Extension beschränkt sich nicht ausschließlich auf Alt-Tags. Sie kann alle textbasierten Felder im Fileadmin per KI befüllen. Neben Alt-Tags lassen sich auf Wunsch auch Captions, Downloadbezeichnungen und weitere Textfelder im TYPO3-Fileadmin automatisch generieren. Überall dort, wo Bilder und Dateien Textinformationen benötigen, kann die KI einen Vorschlag liefern. Das macht die Extension zu einem umfassenden Werkzeug für die Dateiverwaltung im Backend, nicht nur für Barrierefreiheit und SEO, sondern für eine insgesamt saubere und vollständige Medienverwaltung. Welche Felder konkret befüllt werden sollen, lässt sich individuell konfigurieren.
Die Funktion lohnt sich besonders bei großen oder schnell wachsenden Bildbeständen und ist sowohl für neue als auch für bestehende TYPO3-Projekte integrierbar.
Besonders profitieren Projekte mit großen oder schnell wachsenden Bildbeständen: Produktdatenbanken und Seiten mit vielen Artikelbildern, Newsbereiche mit täglichem Bildupload, Unternehmenswebsites mit umfangreichen Mediatheken sowie mehrsprachige Websites, bei denen Alt-Tags in mehreren Sprachversionen gepflegt werden müssen. Aber auch kleinere TYPO3-Projekte profitieren: Wer von Beginn an mit sauberen Alt-Tags arbeitet, vermeidet spätere Nacharbeiten und legt eine stabile Grundlage für SEO und Barrierefreiheit.
Unser Team von LOUIS INTERNET setzt die Funktion individuell um, sowohl in bestehende TYPO3-Projekte als auch in neue Projekte. Die technische Grundlage ist eine API-Anbindung an einen geeigneten KI-Dienst, die direkt in den TYPO3-Upload-Workflow eingebettet wird. Welcher KI-Dienst am besten passt, hängt vom Projektkontext, den Anforderungen, dem bestehenden Tech-Stack oder auch vorhandenen Rahmenverträgen mit LLMs ab. Praktikabel sind derzeit Anbindungen an ChatGPT, Gemini oder auch Claude.
Häufige Fragen zur Implementierung, Bedienung und DSGVO-Konformität der KI-Funktion – kompakt beantwortet.
Nein. Die Funktion lässt sich so konfigurieren, dass sie nur bei Bildern ohne bestehenden Alt-Tag aktiv wird. Bereits gepflegte Alt-Texte werden nicht überschrieben.
Ja. Der KI-Vorschlag ist immer editierbar. Redakteur:innen können ihn übernehmen, anpassen oder vollständig durch einen eigenen Text ersetzen. Die Freigabe liegt immer beim Menschen.
Das hängt vom eingesetzten KI-Dienst ab. LOUIS INTERNET berücksichtigt bei der Implementierung die datenschutzrechtlichen Anforderungen des jeweiligen Projekts und empfiehlt je nach Situation unterschiedliche API-Anbieter.
Die Funktion unterstützt gängige Bildformate wie JPG, PNG und WebP. Der genaue Funktionsumfang hängt vom eingesetzten KI-Dienst und der TYPO3-Version ab und wird im Rahmen der Projektberatung geklärt.
Nein. LOUIS INTERNET integriert die Funktion auch in bestehende TYPO3-Projekte. Voraussetzung ist eine kompatible und möglichst aktuelle TYPO3-Version.